22.Juli 2019

Lasset uns warten!

Aber nicht vor der Tür, sondern die Anlage.

Hier in Stapelfeld haben wir Azubis eine sehr coole Möglichkeit: Mit den Monteuren rausfahren und unsere Produkte „live in action“ sehen. So hat es mich auf meine erste Wartungstour verschlagen...

Arbeitsbeginn: 7 Uhr morgens.

Mit Sicherheitsschuhen an den Füßen und der D+H Jacke über den Schultern traf ich mich mit einem von unseren Monteuren. Nach einer kurzen Bestandsaufnahme im Lager ging es los. Unser erster Stopp waren zwei Wohnhäuser in Meiendorf, in denen wir jeweils eine RWA-Anlage gewartet haben.

Warten, warten, warten…

Wie wartet man denn eigentlich so eine Anlage? Jedes Jahr müssen unsere Rauchabzugsanlagen gewartet werden. Zuerst peilen wir die Lage. Unten im Eingang sieht man zumeist den ersten Rauchabzugstaster, dann guckt man nach dem Fenster. Dort befindet sich meistens der nächste Taster und sobald man das Fenster und den Taster gesichtet hat, kommt der erste Test: Fahren die Fenster auf, wenn ich den Taster betätige? Ja? sehr gut!

Dann geht man zur Zentrale. Diese steckt in einem Gehäuse, je nach Größe im Handtaschen- oder 23-Kilo-Koffer-Format und ist zumeist in einem Technikraum untergebracht.

Auch die Zentrale wird auf Herz, Nieren und Funktion geprüft: Funktionieren die Akkus? Sind die Kabel einwandfrei? Läuft die Notstromversorgung der Zentrale? Und die Antriebe: Sind sie noch gut montiert? Können sie sich frei öffnen? Und ganz wichtig: besteht Quetschgefahr? Denn sollten sich die Fenster im erreichbaren Handbereich schließen, muss die Maschinenrichtlinie eingehalten werden. Diese beinhaltet, dass die Fenster zur Lüftung nur geöffnet und geschlossen werden, wenn sie dabei im Sichtbereich sind. Außerdem müssen Hinweise an den Fenstern angebracht werden, um auf die Quetschgefahr hinzuweisen. Mehr Informationen darüber könnt Ihr hier nachlesen.