16.Dezember 2021

Es weihnachtet sehr

Wir packen Kartons für die schönste Zeit des Jahres.

Was haben dampfender Glühwein, süße Lebkuchenhäuser und heiße Schokolade gemeinsam? - Sie wecken wahrscheinlich bei jedem die Weihnachtsstimmung, die zuvor das ganze Jahr tief und fest geschlummert hat. Warum wir bei D+H die Weihnachtsglocken bereits Anfang November läuten lassen, erzähle ich euch in diesem Text.

An einem Dienstagmorgen, Anfang November, fanden zwei meiner Azubikollegen und ich uns gemeinsam in einem Konferenzraum ein. Bewaffnet mit einer ganz bestimmten Mission: In weniger als acht Stunden über 150 weihnachtliche Pakete für unsere Partner und Tochtergesellschaften packen. Und das zu dritt! Der kleine Konferenzraum war gefüllt mit Paketen voller Glühwein, Lebkuchenhäuser, Trinkschokolade in fünf verschiedenen Sorten, sowie mehreren großen Kartons mit weinrotem Verpackungsmaterial (passend zu dem weihnachtlichen Anlass).

Nach einer kurzen Einweisung legten wir los, schalteten die mitgebrachte Musikbox ein (diese spielte tatsächlich alles Mögliche, aber keine Weihnachtsmusik) und vervollständigen unsere ersten Kartons. Schnell fiel auf: Das Verpackungsmaterial schützt und verschönert nicht nur die Pakete, sondern verleiht dem ganzen Raum einen ganz besonderen Touch. Es verteilt überall einen leichten roten Staub. Weder vor dem Boden noch vor unserer Kleidung, den Steckdosen und unseren Gläsern und Tassen wurde Halt gemacht. Daher hieß es nun, geschlossene Flaschen und offene Fenster. Mit dieser Erkenntnis packten wir weiter, bis uns schließlich auffiel, dass die Trinkschokolade niemals für alle Pakete reichen wird. Als dann Rücksprache mit dem Unternehmen gehalten wurde, das uns die Schokolade geliefert hatte, wurde klar, dass zwei Chargen zu wenig geliefert wurden. Zum Glück war der Sitz des Unternehmens nur eine knappe halbe Stunde entfernt. Also schnappte ich mir einen unserer Firmenwagen und machte mich auf den Weg.

Es war das erste Mal, dass ich eine längere Strecke mit einem Firmenwagen unterwegs war und das auch noch allein. Daher war ich ziemlich aufgeregt. Den Blick immer aufmerksam auf die Straße gerichtet schaffte ich es dennoch die verschollenen Pakete abzuholen und die Packerei konnte zum Glück weitergehen! Doch dann ein nächster Schock: Unsere Pakete dürfen vorerst nur innerhalb Europas, sowie nach Australien verschickt werden. Aber das bedeutet eigentlich ein ziemliches Glück für uns Packer, denn wir müssen um die 40 Pakete weniger packen! Zumindest vorerst… Daher schafften wir es schlussendlich trotz einiger unvorhergesehener Verzögerungen alle benötigten Pakete an einem Tag fertig zu stellen! Obwohl wir viele kleine und auch größere Fauxpas hatten, hat es uns im Endeffekt unerwartet viel Spaß gemacht die Pakete zu packen und ich muss zugeben, mein innerer Weihnachtself ist bereits erwacht. Eurer auch?