19.September 2019

Erfolgreich Konflikte lösen

Wie das geht, zeigen wir Euch.

In Stapelfeld lösen wir die Dinge ein wenig anders. Konflikte jeglicher Art und Uneinigkeiten rollen wir gerne mit viel Schwung und Körpereinsatz aus dem Weg. Und so hieß es für unsere Tochter, die D+H Deutschland GmbH in Stapelfeld, Sportschuhe an, in die Bälle rein und Attacke!

„Wovon redet sie denn bitte??“, mögt ihr Euch vielleicht fragen. Ich verrate es Euch: vom Bubble Soccer!

Für alle, die es nicht kennen: Bubble Soccer ist eine Art Fußball. Der große Unterschied ist allerdings, dass nicht Menschen einem Ball hinterherlaufen, sondern Bälle einem Ball hinterherlaufen. In die großen Bälle kann man nämlich ganz einfach reinschlüpfen und dann trägt man „seinen“ Ball wie einen Rucksack auf dem Rücken, hält sich fest und versucht, Fußball zu spielen.

Quasi erblindet durch das Absetzen meiner Brille, war meine Aufgabe eher das Umrempeln des gegnerischen Teams. Aber das ging trotz Sehschwäche sehr gut, da die Bälle unterschiedliche Farben hatten und ich somit meine Gegner ganz schnell erkennen konnte. Die einzige Regel, an die ich mich halten musste: nicht von hinten umschubsen. Auch das – kein Problem. Man läuft einfach um die Kollegen rum und zack!

Entweder lagen sie oder ich, je nachdem wer stärker war. Und so fügte es sich, durch meine Abwehr-Umhau-Technik, Matthis‘ genialem Torbeschützermodus und Yannick’s flinken Füßen vor dem gegnerischen Tor und tatkräftige Unterstützung durch Aushilfsspieler, dass wir uns im Finale befanden. Es wartete ein starker Endgegner auf uns: ein Mix aus Führungskräften und Azubis, mit einem Hang zum Gewinnen.

Es wurde ein verbitterter Kampf, der uns alle Kräfte abverlangte. Am Ende mussten wir uns geschlagen geben und hingen uns stolz die imaginären Silbermedaillen um. Nach dem Fußball-Spaß ging es zurück in die Niederlassung, wo bereits das Spanferkel, Falafel und kaltes Bier auf uns warteten. Und so saßen wir abends noch in bester Stimmung zusammen und ließen es uns gut gehen, solange es ging.

Denn – er bahnte sich schon an – der schlimmste Muskelkater meines Lebens. Aber das ist eine andere Geschichte.