12.Mai 2017

Ein Jahr in zwei Stunden

Im Mitarbeiterentwicklungsgespräch (MEG) bekommen wir Azubis ein Feedback zu unseren Kompetenzen.

Die Spannung steigt jeden Tag. Mein MEG steht an. Ich sehe mich schon unserem Ausbildungsleiter Herrn Kaps gegenübersitzen, während mir die Schweißtropfen ins Gesicht laufen. Ist Herr Kaps mit meiner Arbeit bei D+H zufrieden? Habe ich mich ausreichend auf das Gespräch vorbereitet? Wie wird das Gespräch verlaufen?

Bereits einige Wochen vor dem Gespräch teilt uns Herr Kaps ein Dokument aus, welches wir dann im Vieraugen-MEG-Gespräch gemeinsam durchgehen. Ich öffnete das besagte Dokument sofort. Ich konnte es nicht abwarten, mir erste Notizen zu machen und nahm mir Zeit dafür. Es ist wichtig, sich auf das zweistündige Gespräch gut vorzubereiten, damit es nicht in einem Monolog endet.
Im Verlauf des Gespräches werden bestimmte Fähigkeiten bewertet. Hier kann man seinen Mund immer gerne aufmachen! Herr Kaps bekommt auch nicht immer alles mit, was wir in den verschiedenen Abteilungen schon gemacht haben. Der Bewertungsbogen beginnt mit unseren persönlichen Erfolgen, die wir im vergangenem Jahr erreicht haben. Ich notierte im Vorfeld bereits ein paar Erfolge aus meiner Zeit in den einzelnen Abteilungen. So zum Beispiel das Werbemittel, was ich alleine im vergangenen Jahr im Marketing gestaltet hatte. Darauf bin ich stolz – und deshalb bringe ich das auch im MEG zum Ausdruck.

Viele Urteile kommen zusammen

Das MEG-Feedback setzt sich aus kleinen Beurteilungen aus den Abteilungen und dem Gesamteindruck von Herrn Kaps zusammen.