12.Juni 2019

Dem Auftrag auf der Spur

Wie aus dem Traum von frischer Luft und unbeschwertem Durchatmen eine Lösung „Made by D+H“ wird.

Das Telefon klingelt, der Auftrag geht ein und fertig ist das für den Versand bereite Produkt. Klingt gut. Aber was passiert wirklich vom ersten Kundenkontakt bis zum fertigen Paket?

Um den Weg des Auftrages besser nachvollziehen zu können, wird es uns Azubis ermöglicht, innerhalb einer Woche den kompletten Zyklus von der Auftragseinlastung bis zum endgültigen Produkt zu durchlaufen. Wir starten dabei im Vertrieb Innendienst. Von hieraus wird die sogenannte „Auftragsverfolgung“ initiiert. Die nächste Station ist die Produktionsvorbereitung. Hier wird der Auftrag den verschiedenen Bereichen der Produktion zugeteilt. Es ist eigentlich wie ein Puzzle, bei dem man die einzelnen Bearbeitungszeiten möglichst effizient zusammenfügt. Daraufhin durchlaufen die Aufträge vier verschiedene Abteilungen innerhalb der Produktion: Da gibt es die „Elektronik-Bestückung“, wo elektronische Bauteile maschinell und manuell auf Leiterplatten gelötet werden. Ein weiterer Abschnitt ist die „Elektronik-Endmontage“. Hier werden zum Beispiel die vorher bearbeiteten Platinen mit Gehäusen usw. kombiniert und bilden anschließend unsere Zentrale. Das mechanische Gegenstück dazu bildet die „Feinmechanik“, wo in erster Linie sämtliche Antriebe produziert werden. Die Gehäuse, Zahnstangen und Ketten, die hierfür nötig sind, werden in Werk 2 bei der sogenannten „Zerspanung“ vorbereitet.

Bei diesem Prozess ist zu bedenken, dass die Aufträge – je nachdem, um welches Produkt es sich handelt – unterschiedliche Produktionsabschnitte nacheinander durchlaufen und auf die rechtzeitige Produktion in den vorgelagerten Abschnitten angewiesen sind, damit es nicht zu Verzögerungen im Produktionsfluss kommt. So ist die Bearbeitung in der „Feinmechanik“ beispielsweise davon abhängig, dass durch die „Elektronik Bestückung“ ausreichend Platinen bereitgestellt werden.