22.Oktober 2018

Ausgezeichnet!

Tausche Werkzeugkasten gegen Bürostuhl

Den ganzen Tag im Büro? Kein Werkzeug außer dem Computer benutzen? Im ersten Augenblick ein erschreckender Gedanke für einen Mechatroniker. Warum die Arbeit dennoch Spaß bringt und was ich alles lernen konnte, erfahrt Ihr hier.

Zum Ausbildungsverlauf eines Mechatronikers bei D+H gehört auch eine gewisse Zeit in der Schaltschrankplanung. Diese ist bei uns im Vertrieb angesiedelt. Hier sitzen die Anwendungstechniker gleich um die Ecke, um bei ausgefalleneren Schränken mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Die bei uns gebauten Schaltschränke dienen zur Steuerung unserer RWA- und Lüftungsantriebe. Viele Kunden benötigen eigens auf ihr Bauvorhaben zugeschnittene Schränke mit unterschiedlichen Modulen und Funktionen.

Aber nun zu meinen zwei Monaten auf dem Bürostuhl: zu Beginn hat mich Lucas, seines Zeichens ehemaliger Mechatronik-Auszubildender, unter seine Fittiche genommen. Erstmal hieß es, sich mit AutoCAD, dem Zeichenprogramm unserer Wahl, vertraut zu machen. Zum Einstieg gab Lucas mir kleine Schränke zum Zeichnen. An diesen konnte ich mich mit unserer Zeichnungsweise und unseren Schaltschrankvarianten vertraut machen. Mit der Zeit und ein wenig Erfahrung habe ich dann auch größere und komplexere Schaltschränke gezeichnet. Diese werden, nach Freigabe des Kunden, bei uns im Haus gebaut. Auch hierbei ist ein konstanter Austausch mit den Kollegen im Schaltschrankbau wichtig, um ein gutes Arbeitsergebnis zu erzielen. Insbesondere der steigende Anspruch meiner Arbeit hat mir viel Spaß bereitet und es wurde nie langweilig, da ich jeden Tag neue Aufgaben zu meistern hatte.